Hej, Mamie Marie!
Du warst die mit der offenen Tür – für alle, die kamen. Du hast nie gefragt, woher jemand kam, sondern nur, ob er schon gegessen hatte.
In deiner Küche roch es immer nach Wärme.
Nach Butter, frischen Kräutern, nach Geschichten, nach Kindheit.
Dein Essen war Liebe – still und großzügig wie du.
Du hast mir das Kartenspielen beigebracht, aber eigentlich hast du mir gezeigt, wie schön es ist, Zeit miteinander zu teilen.
Mit Lachen, kleinen Neckereien und dieser besonderen Leichtigkeit, die nur du hattest.
Du warst voller Leben.
Deine Art war leger, dein Blick wach und liebevoll.
Bei dir fühlte sich alles einfach richtig an.
1000 Kilometer trennten uns oft, doch in meinem Herzen warst du mir immer ganz nah.
Denn überall, wo der Wind nach Meer riecht, wo der Sand unter den Füßen knirscht und das Licht so golden fällt wie nur in der Bretagne – da spüre ich dich.
Die Bretagne ist meine zweite Heimat geworden, weil du dort warst.
Weil dort deine Spuren sind.
Und weil ein Teil von mir bei dir geblieben ist.
Danke, Mamie.
Für deine Liebe.
Für deine Art.
Für all das, was du mir mitgegeben hast –
ohne viele Worte, aber mit ganzem Herzen.
Merci, pour tout. Je t’aime. Pour toujours.
Camille
